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Skelett: Das menschliche Skelett hat
einen Anteil von 12 Prozent am Gesamtgewicht, bei einem 75 Kilogramm schweren
Menschen wiegen die Knochen also nur neun Kilogramm. Das Skelett eines
erwachsenen Menschen besteht aus etwas über 200 Knochen. Es trägt unseren
Körper und schützt unsere inneren Organe. Zusammen mit der Muskulatur bildet es
den Bewegungsapparat.
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Philosophien über Skeletons
und ihre Gefährten
Skeletons? – Weil sie so schön
grinsen.
Sie grinsen uns an und haben doch nichts
zu erzählen.
Das Skeleton reduziert den
Menschen auf Bewegungen und Gesten. Es ist ein Statist im Bild, ein Platzhalter
für ihn, für dich, für mich. Ein Jedermann.
Alle Menschen sind Skelette;
entledigt von ihrem Äusseren, ihrer Frisur, Figur, Hautfarbe, Gesichtszüge und
Alter- beschränkt auf Gestik, Mimik und wieder erweitert durch Kleidung, nur um
Fläche zu füllen, um elegant zu sein.
Das Skeleton ist, weil es sein will.
Die Lady in Rot, ist sie auch
ein Jedermann? Die Frisur ein Accessoire? Dekoriert mit Schmuck, Schminke und
Hut?
Spiegelt sie unsere
Konsumgesellschaft; Ihre offensichtliche „Magersucht“, ihr Kokettieren. Sie
entspringt direkt einem Modemagazin. Unbezahlbare Kleidung getragen von
unmöglich schönen Models an unmöglichen Orten.
Und doch besitzt sie das, was
dem Skeleton fehlt:
Sie hat eine Hakennase, hat
Falten, eingefallene Wangen, eine hohe Stirn - sie hat Charakteristik.
In Schwarzweiss bietet das
Skeleton der Lady in Rot einen Rahmen, eine graphische Spielerei die sich durch
die Serie zieht.
Die beiden sind ein Duo, wie
Flick & Flack. Sie brauchen sich um im Rampenlicht zu stehen. Das Skeleton
posiert in den Bildern wie vor einer Kamera, es will dazugehören, bekommt ein
Eigenleben, eine lebendige Geschichte.
Die Lady in Rot dagegen lacht
nie, sie genügt sich selbst. Überheblich steht sie im Mittelpunkt des Bildes,
gibt dem Betrachter das Gefühl ihn nicht nötig zu haben.
Wir sind Skeletons, Skeletons sind
schön.
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Vanitas:
(„lat.: leerer Schein , Nichtigkeit, Eitelkeit“; auch „Lüge, Prahlerei,
Misserfolg oder Vergeblichkeit“.)
Jüdisch-christliche Vorstellung der Vergänglichkeit alles Irdischen.
Vanitas sind mittelalterliche Stielleben
, die menschliche Demut lehrten. Die Symbole
( Schädel, Spiegel, Sanduhr, auch
Texte, besonders Briefe und Musiknoten ) machen das Vergangene und Vergehende
zum Thema.
Die Vanitas und auch der Totentanz
entstand vor dem Hintergrund der Pestseuchen, Gräuel- und Religionskriege, der
gleichzeitigen Pracht- und Machtentfaltung im goldenen Zeitalter.
Memento Mori: beachte den Tod, er kann
jederzeit kommen und kommt zu allen!
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